Yassi and Julske are typing ...
Nachdem wir uns am Freitag Abend mit ein wenig Wodka wieder der englischen Sprache mächtig gemacht haben, ging es zwei Stockwerke unter uns im "Nachtclub" Carlene´s weiter. Plötzlich gab es großen Aufruhr und vom Balkon hörte man immer wieder die Rufe "northern lights, northern lights"... Mit ungefähr 20 anderen Studenten standen wir dann im Hof und starrten wie gebannt an den tiefschwarzen Himmel - und plötzlich waren sie da: grüne Nordlichter bewegten sich langsam am Himmel, verschwanden und tauchten an anderer Stelle wieder auf. Es war einfach unglaublich, unsere ersten Nordlichter!! Das Spektakel dauerte zwar nur knappe fünf Minuten und die Lichter waren auch nicht ganz so groß und hell, trotzdem war es ein unvergessliches Ereignis.
Da dann eh bereits alle im Hof standen, ging es direkt weiter in die Stadt, wo Julian merkte, dass er seinen Geldbeutel inklusive Ausweis zu Hause vergessen hatte. Während Yasmin mit den anderen zum Tivoli ging, radelte Julian die 4 km wieder zurück und verirrte sich beim Versuch uns wieder zu finden. Am Ende ging dann noch alles gut und die Nacht fand ein amüsantes Ende auf dem AngryBirds-Spielplatz.
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| Sam aus Kanada |
Nachdem wir uns am Samstag Vormittag erstmal von den Strapazen der letzten Nacht erholen mussten gingen wir nachmittags in die Stadt zum
Lordi's Square, wo eine Art Festival, der "Markt der Möglichkeiten" mit dem Thema Migration und Flüchtlinge stattfand. Verschiedenste Live-Bands performten auf einer kleines Bühnen und allerlei handgefertigte Produkte und unterschiedliche Speisen gab es zu kaufen. Während wir den lokalen kulinarischen Spezialitäten (aufgrund unserer flauen Mägen) eher etwas skeptisch gegenüber standen, ließ es sich Sam (aus Kanada) nicht nehmen vor unseren Augen genüsslich eine Schale voller kleiner gebratener Fische zu essen. Am Abend probierten wir dann gemeinsam mit Marcelo (aus Brasilien), Raimundas (aus Litauen) und einer Schar russischer Mädels den neuen Club Doris aus.
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| Santa Claus Village |
Am Sonntag war es dann an der Zeit unsere Drahtesel mal so richtig auszureiten und den Polarkreis aufzusuchen. Nach über acht Kilometern strapaziösem Bergaufstrampeln kamen wir völlig erschöpft im Santa Claus Village an. Trotz sich permanent wiederholender Weihnachtslieder und perfekter Inszenierung von Santa Claus und seinen Gesellen wollte bei uns die Weihnachtsstimmung nicht so recht aufkeimen. Aber hey, wir waren am Polarkreis... :)
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| Fahrradtour zum Santa Claus Village |
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| Fahrradtour zum Santa Claus Village |
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| Julske am Polarkreis |
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| 1789 km von Berlin entfernt |
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| Yassi am Polarkreis |
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| shake it, baby |
Am Montag haben wir es nach dem Treffen mit unserem Fotografie-Dozenten Michael Jacobs nun endlich geschafft, all unsre Kurse zu wählen. Da hier morgens mittlerweile nur noch 2°C herrschen, sahen wir uns gezwungen uns HulaHoop-Reifen zuzulegen und uns mit einem straffen Workout-Programm aufzuwärmen - mal sehen, wie lange dieser gute Vorsatz anhält.
So, noch eine Stunde, dann erwartet uns der Vorlesungssaal in Rotko zu einer Nightlecture im Fach Fotografie.
Hohoho!
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